Wärme aus der Tiefe
Speyer: Land fördert zukunftsträchtiges Projekt
Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium unterstützt ein Projekt in Speyer, bei dem mit Hilfe von Tiefengeothermie Strom und Wärme erzeugt werden soll. Minister Hans-Artur Bauckhage hat der Firma FirstGeoTherm (FGT) mit Sitz in Waldsee in den Räumen der ebenfalls am Projekt beteiligten Stadtwerke Speyer den Förderbescheid überreicht.

"Wir nehmen damit ein in Deutschland einzigartiges Projekt in Angriff", stellte der Minister fest. "Heißes Wasser aus der Tiefe der Erde soll dazu beitragen, umweltfreundlich Strom zu erzeugen.
Kompletter Zeitungsartikel als .pdf
Südpfalz steht auf Erdwärme
Umweltministerin Conrad sieht Geothermie als Energieträger der Zukunft
"Wir wollen die Südpfalz zur Referenzregion Geothermie in Deutschland entwickeln". Die Zielvorgabe der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad werden nicht wenige Teilnehmer des Erdwärme-Symposiums in Landau freudig gehört haben.

Gut 150 Experten aus Forschung, Politik, Energieunternehmen und aus der Administration bringen sich dort seit gestern zwei Tage lang hinsichtlich der Technologie und dem Potenzial von Strom- und Wärme-Gewinnung durch die natürlich vorhandene Erdwärme auf den letzten Stand.
Kompletter Zeitungsartikel als .pdf
Erdwärme gezielt nutzen
Land fördert Stadtwerke-Projekt Geothermie
mit 525 600 €
Mit stolzen 525 600 € wird das Land das Projekt Geothermie unterstützen. Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage überreichte den Förderbescheid gestern im Beisein von Oberbürgermeister Werner Schineller dem Geschäftsführer der FirstGeoTherm GmbH mit Sitz in Waldsee, Harald Keller, im Besprechungszimmer der Stadtwerke Speyer.

Seit fast zwei Jahren arbeiten die SWS mit der Firma FGT zusammen. Gemeinsam erarbeiten Experten eine optimale Lösung für die Speyerer Energieversorgungssituation. Das Heizkraftwerk wurde als Standort des neuen Geothermiekraftwerkes gewählt.
Kompletter Zeitungsartikel als .pdf
Land unterstützt Pilot-Projekt
Aus der Tiefe der Erde Wärme und Strom gewinnen
Für ein bundesweit bisher einzigartiges Projekt hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage gestern anlässlich eines Pressegesprächs in den Räumen der Stadtwerke Speyer einen Förderbescheid in Höhe von 525 600 € an das Waldseer Unternehmen FirstGeoTherm GmbH (FGT) überreicht, um in Speyer ein Geothermie-Kraftwerk zu errichten.

Erstmals soll in Speyer heißes Wasser aus der Tiefe der Erde nicht nur zur Gewinnung von Wärme, sondern auch von Strom genutzt werden. Wie Bauckhage ausführte, betrifft die Förderung durch das Land den risikobehafteten Teil der Erkundungsbohrung und entspricht zwölf Prozent der gesamten Kosten von rund 4,4 Millionen Euro für diesen Projektabschnitt.
Kompletter Zeitungsartikel als .pdf
... zur "Geothermischen Stromerzeugung"
Herausgeber:
Bundesministerium f. Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
In diesem Newsletter stellt das BMU den Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt der geothermischen Stromerzeugung im Rahmen des Zukunfts-Investitions-Programms der Bundesregierung dar.

Derzeit werden sieben Projekte zur geothermischen Stromerzeugung mit ZIP-Mitteln gefördert.

Eines dieser Projekte ist das "Projekt Speyer":

Das Projekt in Speyer soll hydrothermale Energie-
ressourcen im Oberrheingraben erschließen. Der Oberrheingraben bietet aufgrund einer Temperatur-
anomalie (der Temperaturgradient ist überproportional, d. h. die Temperatur nimmt mit der Tiefe schneller zu als in anderen Gebieten Deutschlands) besondere Vorteile für die Nutzung geothermaler Tiefenwässer zur Strom-
erzeugung.

Das Konzept in Speyer strebt eine elektrische Leistung von ca. 5,4 MWel an. Dies kann dadurch erreicht werden, dass von einem Bohrplatz 9 Bohrungen niedergebracht werden (3 Injektions- und 6 Förderbohrungen). Diese große Anzahl an Bohrungen bietet Vorteile bei den Bohrkosten und der Genehmigungsplanung. Das Risiko für die einzelne Bohrung ist geringer, da eine Fehl-
bohrung später evtl. noch als Injektionsbohrung genutzt wrden kann. Die Kosten für die einzelne Bohrung sind geringer, da das Gestänge nicht transportiert und kein neuer Bohrplatz eingerichtet werden muss.

Insgesamt sollen 24 MWth thermische Leistung erschlossen werden, die teilweise in das Fernwärmenetz der Stadt Speyer eingespeist werden soll. Ca. 1/6 des Stadtgebietes könnte so mit Fernwärme aus Erdwärme versorgt werden.

Die Stadt und die Stadtwerke sind mit in das Projekt eingebunden und die Bewilligungen vom Bergamt liegen vor. Fernwärmeverträge wurden unterzeichnet und ein Betriebsplan ist in Bearbeitung.
Speyer geht in die Tiefe: Energie aus 2500 Metern
Waldseer Firma und Stadtwerke wollen Erdwärme zur Stromerzeugung und zum Heizen nutzen
Es brodelt in der Stadt - besser gesagt, darunter. Die Erde im Oberrheingraben ist in Bewegung, und einige Schichten führen heißes Wasser - wie in Speyer. Diese Energie zu nutzen, haben sich die Stadtwerke und das junge Waldseer Unternehmen FGT (FirstGeoTherm GmbH) zur Aufgabe gemacht.
Kompletter Zeitungsartikel als .pdf