Zu den wichtigsten Gründen, den Ausbau der geothermischen Energienutzung voranzutreiben, zählt ihr bekanntermaßen große Beitrag zum Klimaschutz. Es wird dabei jeweils der Vergleich des am Standort vorhandenen Strommixes und der mit der Erzeugung einhergehenden Emission mit der Einsparung durch den Einsatz erneuerbarer Energien herangezogen.

Bei Stromerzeugung aus fossilen Quellen wird dabei ein Emissionsfaktor von ca. 0,93 kg CO2/KWh Strom gegenüber einem Wert von kleiner 0,1 kg CO2/KWh bei Stromerzeugung aus Geothermie ermittelt. Dieser Wert berücksichtigt die CO2-Emission, welche bei der Errichtung und zum Rückbau der geothermischen Anlage entsteht. Im Betrieb arbeitet das Geothermiekraftwerk nahezu emissionsfrei!

Bei der Wärmebereitstellung ist auf Grund höherer Wirkungsgrade eine geringere Emission je KWh thermisch anzusetzen. Aber auch hier rangiert die Geothermieanlage in einer Lebensdauerbilanz am unteren Ende des Emissionsvergleiches mit Emissionen, die nahezu bei 0 liegen.